Am zweiten Tag unseres Marrakesch Abenteuers sind wir mit einem Guide durchgestartet, da uns das Taxi Fahren in Marrakesch ziemlich genervt hat.  Also ging es mit unserem Guide Hassan los.

Gestartet sind wir natürlich mit der Traum Destination für Frauen. Der Garten von Yves Saint Laurent, Jardin Majorelle Der Name der Adresse Rue Majorelle, stammt von dem  gleichnamigen französischen Künstler, der vermutlich weniger für seine Kunst berühmt wurde, als für den Garten seiner Villa, die er in den 20er Jahren erworben hat. Er züchtete Blumen und Botanik aus aller Welt. Das Blau der Villa(Majorelle Blau), gepaart mit Zitronengelb und Mintgrün, begeisterte 1980 Yves Saint Laurent.  Er kaufte das inzwischen verwilderte Anwesen mit seinem damaligen Lebenspartner, und setzte es wieder in Stand. Heute ist es ein Mekka der westlichen Reisenden, und die Touristen stehen Schlange vor dieser Attraktion, also gilt es früh zu kommen.

KobaltBlau

 

 

 

Marrakesch - Jardin Majorelle
Jardin Majorelle

 

 

 

Das YSLMuseum, zu Ehren des Designers, ist schon architektonisch ein Meisterwerk. Die Backsteinfassade passt sich perfekt in das Umfeld ein, und im Museum sind neben den Key Pieces des Meisters, auch die Gemälde von Majorelle   zu bewundern, oder antike Berberkunstschätze.  Ich fand es sensationell, dass sie im Museumsshop seine Farbe Rouge Chinois als Lackfarbe für das Interieur benutzt haben.

 

 

 

 

 

 

Um das Museum herum entwickeln sich immer mehr Conceptstores wie das Marrocon´Roll, oder natürlich einer der ältesten 33, Rue Majorelle.

 

Dann ging es wieder zurück in die Medina, in den nördlichen Teil der Souks. Vorbei am Riad El Fenn, durch das Labyrinth der Gassen, Richtung Le Jardin Secret. Zwischendurch denke ich, ist es  noch wie im Mittelalter, wenn die Männer mit Esel und Holzkarren Waren durch die Gassen transportieren, oder  mit Zipfelmützen und Kaftanen, die mich an die Rückkehr der Jedi Ritter erinnern,  vorbeieilen. Mitten im Herzen der Medina ist der Le Jardin Secret. Der Betreiber des gegenüberliegenden Cafés hat ihn aus Zufall entdeckt, und nach zweijähriger Renovierung wieder geöffnet.  Es handelt  sich um ein altes Riad, in dessen Zentrum wie üblich der Garten liegt, eine Oase der Ruhe und Stille, geschützt durch hohe fensterlose Mauern. Im Garten findet sich ein Wasserspiel mit einem  Wasserlauf, und eine pittoreske Dachterrasse mit einem kleinen Café, von dem aus ihr einen weitläufigen  Blick über die Altstadt habt.

Le Jardin Secret
Le Jardin Secret

 

LeJardin Secret
Le Jardin Secret

 

 

 

 

 

 

Ein weiteres Highlight unserer Sightseeing Tour war der phantastische Bahia Palast, der im alten Judenviertel von Marrakesch liegt. Der Palast und Teile der Innenausstattung sind sehr gut erhalten, und auch an diesem Ort gibt es immer wieder wunderschöne kleine Innenhöfe  und Plätze. Dieser Palast diente auch als Filmkulisse von Lawrance von Arabien.

Bahia Palace
Bahia Palace

 

Bahia Palace
Bahia Palace

 

 

 

 

 

 

Als Abschluss besuchten wir eine Herbosterie. Ich würde es mal wie eine Naturapotheke beschreiben, in der die Kunst der  Phytologie, und Naturheilkunde betrieben wird. Es ist möglich Bio Arganöl, andere hochwertige Öle oder Cremes, Kräuter, Tees und Salben,  zu erschwinglichen Preisen, zu erwerben. Diese Herbosterie findet ihr in der Nähe der Kashba, am Rande der Medina. 

 Zum Ende des Tages gab es einen  wundervollen Sonnenuntergang beim Essen  im Restaurant Nomade, am Place des Epices.  

Nomade Marrakesch
Rooftop Nomade

Das Restaurant hat eine zweistöckige Dachterrasse mit einer großartigen Aussicht über die Stadt, bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Atlas Gebirges. Die Küche ist modern arabisch, und köstlich gewürzt. Allerdings wird im Restaurant keine Alkohol ausgeschenkt, dafür leckere Säfte und Softdrinks. Im Erdgeschoss hat Chabi Chic einen kleinen Laden, in dem es marokkanische Keramik, die nichts mit den kitschigen Angeboten in den Souks zu tun hat, zu kaufen gibt. Die Artikel sind  zeitgenössisch und Modern, und  es gibt neuerdings vier  Filialen von Chabi Chic in Marrakesch.

Den Absacker nach diesem aufregenden Tag mit vielfältigen Eindrücken,  haben wir uns  in der Top gestylten Bar unseres Sofitel Hotels gegönnt, bevor es am nächsten Tag weiterging nach Agadir – zum Erholen und natürlich Golfen!

In dem Sinne der vielen schönen Mosaiken die wir an diesem Tage gesehen haben 

“Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren Freuden zusammengesetzt ist.”

–  Daniel Spitzer –

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